Projekt Kategorie: Steirerhaus-Projekte
Wohnhaus T.
Bad Waltersdorf
Geplant wurde für eine Familie mit 1–2 Kindern. Das Haus hat ca. 130 m2 Wohnfläche im Erd- und Dachgeschoß sowie einen Keller mit ca. 70 m2, welcher wegen der guten Belichtung zum Teil auch als Wohnraum genützt werden kann. Insgesamt sollte das Haus gut, aber nicht übermäßig belichtet werden und ohne zusätzliche technische Mittel, wie einer Kühlung, auch im Sommer funktionieren. Und das tut es hervorragend. Gebaut wurde es in Ziegelmassivbauweise. Die Fassade wurde mit einem Kalkputz in Kellenstrichtechnik und einer Kalkfassade in Freskotechnik unter Beigabe von Erdpigmnenten ausgeführt. Mit der alten Dacheindeckung soll sich das Haus sofort in seiner Umgebung heimisch fühlen dürfen. Die Fenster und Türen wurden in Lärche unbehandelt ausgeführt. Das Thema Lärche bestimmt auch den Innenbereich beim Boden, der Stiege und den Türen. Der überdachte Abstellplatz wurde ebenfalls in unbehandelter Lärche ausgeführt, und damit das Flachdach eine Bezug zum Haus bekommt, wurde spezieller Ziegelsplitt aufgebracht.
Wohnhaus Degiampietro
Planung und Neuerrichtung eines Wohnhauses in Holzblock- und Ziegelmassivbauweise.
Durch Einhaltung traditioneller Formen, Detailausführungen und Dimension fügt sich dieses Haus wunderbar in seine Umgebung ein. Auch ein „Steirerhaus-Original“…
Gartenhaus mit Aussenanlage
Das Gartenhaus dient im linken Teil als Blumenüberwinterungsraum bzw. als sonnengeschützte Terrasse, im rechten Teil befindet sich ein Backofen mit gemütlicher Sitzecke. Die Steinmauer mit anschließender Pergola dient als Sichtschutz zum Nachbarn hin und lässt so einen Hofcharakter entstehen. Großformatige Stainzerplatten gestalten den Platz davor. Die Fassade mit Erdpigmenten erzielt den kräftigen Eindruck.
Althausübertragung Schloss Obermaierhofen
Planung und Übertragung von 2 Bauernhäusern aus den Jahren 1758 und 1883 sowie eines Troadkastens vom Pöllauer Tal auf den Gaisriegel des Schlosses Obermaierhofen in Waltersdorf. Die Objekte wurden zu einem Gesamtensemble vereint und beinhalten im Keller: Gewölbesteinkeller für Weinlagerung und Verkostung sowie die Toiletten. Im Erdgeschoss: 2 große Stuben, 1 Labe, Originale Rauchküche, Küche. Im Dachgeschoss: 3 geräumige Zimmer mit Bad/WC und Balkon. Im Troadkasten: Kegelbahn sowie Tanzboden. Die Räumlichkeiten können für verschiedenste Zwecke beim Schloss Obermayerhofen gebucht werden.
Berghofer-Mühle in Fehring
Neugestaltung und Erweiterung der Verkaufsräumlichkeiten im historischen Mühlengebäude, einschließlich der Einrichtung aus Natur-Vollholzmöbeln.
Moarpeter – Stubenberg
Hofbrauerei, Buschenschank und Ferienwohnungen in 8223 Stubenberg, Vockenberg 46. Siehe auch www.moarpeter.at
Seit 2001 durften wir an diesem Hof gemeinsam Planen, Gestalten und Bauen. Wir starteten dies damals mit der Eingangsstiegen-Sanierung und einer Wohnraumerweiterung unter Dach, dann kam die Idee einer Bierbrauerei, bei der bis zum Barhocker alles neu entwickelt wurde – ein Unikat und eine sehr schöne Planungszeit! Es folgte ein neuer Wirtschaftstrakt für landwirtschaftliche Geräte mit Einbau einer Hackschnitzelheizung, dann ein Zubau beim Buschenschank, die neuen Ferienwohnungen, Kellersanierung für Verkauf und Verkostung der selbst hergestellten Waren, z.B. Whiskey und natürlich viele Biersorten, die Hofgestaltung und zuletzt die neue Terrasse.
Dachausbau S.
Ein ganz besonderer Dachausbau, der viel Raum zum Wohnen bietet.
Kirchenmauer in
Puch bei Weiz
Der starke Efeu-Bewuchs und die Bewässerung durch den Kirchenvorplatz hatten der alten Steinmauer so zugesetzt, dass man sich nach reiflicher Überlegung für eine Abtragung und anschließende Neuerrichtung entschied. Neben den technischen Details ist die Optik der Steinmauer ein besonders wichtiger Gesichtspunkt. Nur sehr erfahrene Maurer, die ständig mit diesem Thema zu tun haben, beherrschen diese Arbeit.
Schloss Thalberg Burgmauer
Sanierung der Burgmauer
Wie beim Projekt der „Pucher Kirchenmauer“ hatte die Natur auch hier die Steinmauern großteils so weit zerstört, dass ein Neuaufbau notwendig wurde. Unsere Maurer beherrschen dieses Handwerk im Detail und wissen, worauf es beim „Mauern“ ankommt. Im Detail liegt nämlich auch hier der Hund begraben. Es ist wichtig, das man weiß und sich hineinfühlen kann, wie der Maurer vor 500 Jahren getickt hat. Denn neben den technischen Gesichtspunkten ist letztendlich das optische Auftreten der fertigen Steinmauer das, was bleibt!
Kaminkopfsanierung
Schloss in der Steiermark
Die Anfrage kam 2009 von einem Schlossbesitzer aus der Steiermark und unsere Dame im Büro notierte „Kaminsanierung-Anbot-Rückruf“. Ich hatte gerade viel zu tun, rief aber gleich zurück und dachte, dass es sich nur um eine Kleinigkeit handeln wird. Nun, dem war dann nicht so.
14 Kamine, einige mussten 3-geschoßig eingerüstet werden und ragten bis zu 6 m empor. Auf Grund von eingekrazten Jahreszahlen wurde festgestellt, dass der letzte Maurer hier 1953 saniert hat, also vor 56 Jahren! Es ist fast schon eine Ehre, wenn man als Maurer so etwas sanieren darf, mit dem Wissen, dass nach einem zumindest wieder 50 Jahre vergehen werden bis dann der Nächste dran ist. Das Schloss bzw. die Kamine wurden gegen Ende des 16. Jahrunderts errichtet und sind mehr als 400 Jahre alt.
Die Sanierung erforderte schließlich viel handwerkliches Geschick und Gespür für die besonderen Formen. Einige Kaminköpfe mussten nämlich abgetragen und neu errichtet werden. Die Ziegeleindeckungen und der Verputz wurden zur Gänze neu hergestellt, ebenso die Blecheinfassungen und teilweise auch Mauerwerk im Dachboden. Die Kalkfärbelung erfolgte mit Erdpigmenten.